1Druck
- Gleiche Kraft auf kleinere Fläche gibt mehr Druck.
- , .
Liegend: grosse Fläche , Druck .
- Liegend auf sind es nur .
- .
Stehend: .
Jetzt anwenden: Musterbeispiel «Druck», Schritt 4
Lektion 05
In 30 Sekunden
Ein Schiff aus Stahl schwimmt, eine Stahlkugel sinkt.
Gleicher Stahl: Die Kugel sinkt, das Schiff schwimmt.
Nach dieser Lektion
Du rechnest mit Druck, Kraft und Fläche.
Du berechnest den Schweredruck in Flüssigkeiten.
Du wendest das Prinzip von Archimedes an.
An der Prüfung: Die Physik-Prüfung dauert 80 Minuten (Formelsammlung erlaubt, g = 10 m/s² zulässig). Dieses Gebiet ist in praktisch jeder Serie dabei.
Schritt 2
Verschieb die Regler und löse die Aufträge. Achte darauf, was sich im Bild ändert; die Formel zeigt dir, warum.
Gewicht , Auftrieb . Zeitlupe (15-mal langsamer). Blau getönt: eingetaucht. Pfeillänge = Kraft.
Steigt und schwimmt: Der Auftrieb sinkt, sobald der Würfel auftaucht, bis . Dann sind eingetaucht.
Beispiele
100%
10,0N
6,0N
Steigt und schwimmt: Der Auftrieb sinkt, sobald der Würfel auftaucht, bis . Dann sind eingetaucht.
Der Auftrieb hängt nur vom eingetauchten Volumen ab: .
Gewicht , Auftrieb . Zeitlupe (15-mal langsamer). Blau getönt: eingetaucht. Pfeillänge = Kraft.
Aufträge
0 von 3 geschafft
Bringe den Würfel zum Schweben.
Lass einen Würfel ruhig schwimmen, der genau 80 % eingetaucht ist.
Finde eine Flüssigkeit, in der Eis (0,92 g/cm³) untergeht.
Schau auf den blauen Pfeil: Solange der Würfel ganz unter Wasser ist, bleibt gleich. Taucht er auf, wird kleiner, bis er so gross ist wie . Ob der Würfel schwimmt, entscheidet nur der Vergleich gegen , nicht sein Volumen. Beim Sinken sind beide Pfeile im selben, kleineren Massstab gezeichnet, damit sie im Becken bleiben. Der Würfel wird knapp unter Wasser losgelassen.
Schritt 3
Das Wichtigste auf einen Blick.
Liegend: grosse Fläche , Druck .
Stehend: .
Jetzt anwenden: Musterbeispiel «Druck», Schritt 4
| Körper | gibt weiter |
|---|---|
Wähle eine Zeile: Das Bild zeigt dann diesen Fall.
Zwei Kolben auf eingeschlossener Flüssigkeit: klein , gross .
Ski: .
Grosser Kolben: .
| Körper | gibt weiter |
|---|---|
Grosser Kolben: .
Jetzt anwenden: Musterbeispiel «Druck weitergeben», Schritt 4
Der Druck wächst mit der Tiefe.
Bei Tiefe: (ohne Luftdruck).
Jetzt anwenden: Musterbeispiel «Schweredruck», Schritt 4
Ein Würfel mit dem Volumen , ganz unter Wasser.
Jetzt anwenden: Musterbeispiel «Auftrieb», Schritt 4
| Vergleich | Folge |
|---|---|
Wähle eine Zeile: Das Bild zeigt dann diesen Fall.
Eingetaucht ist der Anteil .
Warum ? seines Volumens an Wasser wiegen so viel wie der ganze Klotz.
Warum? Er wiegt genau so viel wie das Wasser, das er verdrängt (orange umrandet).
Am Boden trägt der Boden den Rest (grün): Boden und zusammen tragen .
| Vergleich | Folge |
|---|---|
Eis mit : nur ragen heraus.
Jetzt anwenden: Musterbeispiel «Schwimmen», Schritt 4
Wo dir das ausserhalb der Schule begegnet.
Der Daumen drückt mit auf den Reissnagel.
Dein Daumen drückt mit auf den Kopf (), die Spitze misst nur etwa . Gleiche Kraft auf tausendmal kleinere Fläche: An der Spitze ist tausendmal so gross.
An der Oberfläche drückt nur die Luft: etwa .
Im See kommt alle Tiefe dazu: . In Tiefe drücken Luft und Wasser mit auf eine Taucherin.
Staumauer mit Wassertiefe.
Am Fuss einer Staumauer mit Wassertiefe drückt das Wasser mit , oben fast mit null. Darum ist die Mauer unten viel dicker als oben.
Du und die Luftmatratze: zusammen (nicht massstäblich).
Du () liegst auf einer Luftmatratze (). Damit sie schwimmt, muss der Auftrieb tragen: Sie verdrängt Wasser.
Schritt 4
Zu jeder Karte aus «Verstehen» ein Beispiel. Deck Schritt für Schritt auf und überlege dir jeden Schritt zuerst selbst.
Musterbeispiel
Eine Wanderin () steht im Schnee. Mit ihren Schuhen berührt sie den Schnee auf insgesamt , mit Schneeschuhen auf . Wie gross ist der Druck auf den Schnee jeweils? ()
Gleiche Wanderin, kleine gegen grosse Auflagefläche.
Tippe oder wische auf der Grafik für den nächsten Schritt.
Kraft
Überlege zuerst selbst: Wie würdest du diesen Schritt machen?
Mit Schuhen
…
Mit Schneeschuhen
…
Typische Fehler
dm³ oder cm³ nicht in m³ umrechnen ().
Die Dichte des Körpers statt der Flüssigkeit für den Auftrieb verwenden.
Den Luftdruck vergessen, wenn nach dem gesamten Druck gefragt ist.
Prüfungstipp
Beim Auftrieb immer fragen: Welche Flüssigkeit wird verdrängt, und wie viel davon? Die Dichte des Körpers spielt für keine Rolle.
Schritt 5
Unendlich viele Aufgaben. Nach drei richtigen in Folge wird es schwerer, bei Fehlern wieder leichter. Hinweise bekommst du schrittweise, nicht sofort die ganze Lösung.
Schritt 6
Aufgaben mit mehreren Teilaufgaben und Punkten, aufgebaut wie in der Passerelle. Du siehst sie mit einem kostenlosen Konto.
Hilfsmittel: An der echten Prüfung erlaubt: eine Formelsammlung und ein einfacher Taschenrechner (Casio FX-82 Solar oder TI-30 ECO RS). Quelle: Schweizerische Maturitätskommission (SMK).
2 Aufgaben auf Prüfungsniveau
Mit einem Gratis-Konto siehst du die Aufgaben. Lösungswege gibt es im Abo.
Gratis-Konto erstellenDanach: echte Prüfungen im Prüfungsarchiv.
Schritt 7
Sei ehrlich zu dir. Nur so zeigen wir dir, was du als Nächstes üben solltest.
Du rechnest mit Druck, Kraft und Fläche.
Du berechnest den Schweredruck in Flüssigkeiten.
Du wendest das Prinzip von Archimedes an.
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Schritt 8
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